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Dienstag, 27. April 2010

„So wahr mir Gott helfe!“

Frau Özkan, jetzt Sozialministerin in Niedersachsen, sprach diese Vereidigungsformel. Die Verlautbarung des Ministeriums stellte klar, daß sie sich damit auf den den Juden, Christen und Muslimen gleichen Gott berufen habe.
Doch das Gottesbild der Muslime hat mit dem christlichen Gottesbild nichts gemeinsam. Wie kann der Gott der Muslime wollen, daß die Anhänger seiner Religion die Anhänger des christlichen Gottes bekämpfen, wenn doch er der gleiche sein soll?
Doch kurzes Nachdenken ist nicht mehr gefragt. Wir sollen auch diesen Unsinn schlucken und dem totalen Relativismus frönen. Einzig Frau Özkan und ihre muslimischen Freunde lachen sich ins Fäustchen ob der völligen Verblödung der deutschen „christlichen“ Ureinwohner. Sie brauchen sich ja nicht beeilen. Die demographische Entwicklung ist auf ihrer Seite. Und der Wahrheit sind sie auch nicht verpflichtet – unter Ungläubigen. Liebes Abendland, wann wachst Du endlich auf?

Dienstag, 24. November 2009

Die Ministerin muß noch lernen

Kommentar

Ministerin Annette Schavan sagt von sich, daß Sie Katholikin sei. Dafür bräuchte Sie keinen Gesprächskreis (s. Meldung auf http://kath.net/detail.php?id=24660).

Es bleibt aber die Frage, was sie denn darunter versteht. Eine in der Öffentlichkeit stehende Katholikin hat sich für den Schutz der „nicht verhandelbaren“ Prinzipien Leben, Familie und Ehe (Papst Benedikt XVI.) einzusetzen. Gerade dies hat die Ministerin unterlassen, als sie 2008 die Fortführung der Embryonenforschung in Deutschland durchgesetzt hat.

Bischof Tobin von Rhode Island, USA, hat erst kürzlich Senator Patrick Kennedy aufgefordert, wegen seiner befürwortenden Haltung zur Abtreibung, nicht mehr die Kommunion zu verlangen, denn seine „Haltung ist inakzeptabel für die Kirche und skandalös für viele unserer Mitglieder.“ Wann endlich tun es ihm die deutschen Bischöfe gleich?

Mittwoch, 25. März 2009

Katholische Akademie kuscht vor Merkel

Ein trauriges Bild lieferten die etwa 400 Teilnehmer einer Veranstaltung der Katholischen Akademie Berlin, vor denen Kanzlerin Angela Merkel versuchte, durch ihre Papstkritik verlorenes Terrain wieder gut zu machen. Man bereitete ihr ein freudigen Empfang, wie Spiegel Online berichtet, und war von einem „großen Vortrag“ beeindruckt.

Man kann es ihr ja nicht übel nehmen, daß sie das Thema Papstkritik nicht ansprach, doch von den anwesenden Katholiken hätte man sich schon gewünscht, daß sie sich etwas mehr bewegen. Fragen wurden nur auf Drängen der Kanzlerin selbst zugelassen, kritisch war wohl keine.

Und das, obwohl ihre unkompetente und überzogene Kritik am Heiligen Vater allein schon gereicht hätte. Doch verteidigte sie auch ihren Entschluß, die embryonale Stammzellenforschung mit ausländischen Embryonen zuzulassen. Sie habe es sich nicht leicht gemacht, so Frau Merkel, im Anschluß an ihre Ausführung über die Wichtigkeit des christlichen Menschenblides.

Doch da liegt ja der Hund begraben bei den Christkonservativen. Sie berufen sich auf das christliche Menschenbild und scheren sich dann nicht darum. Dieses Bild besagt nämlich, zumindest für uns Katholiken, daß Leben mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle beginnt. Also ist ein Embryo, der für die Forschung geschlachtet wird, ein Leben – auch wenn er im Ausland gezeugt wurde.

Die beschämende Zurückhaltung, ja Unterwürfigkeit des Leiters der Akademie Joachim Hake und der anwesenden Gäste, macht deutlich, daß wir unsere Anstrengungen verdoppeln müssen.
Eine Partei, die das Töten von menschlichem Leben erlaubt, ist für Katholiken nicht mehr wählbar. Wir dürfen sie sogar gar nicht wählen.