| Europaminister Egemen Bagis - zufrieden |
Dienstag, 12. Oktober 2010
Schafft sich Deutschland ab?
Donnerstag, 30. September 2010
On the situation in the USA: Socialism, true and false elites
Mittwoch, 8. September 2010
Viviane Reding: We don’t want to have populations to oppose same sex marriages
Quelle: http://www.europarl.europa.eu/wps-europarl-internet/frd/vod/player?date=20100907&language=fr
Dienstag, 27. April 2010
„So wahr mir Gott helfe!“
Mittwoch, 10. Februar 2010
Wer ist wie Gott?
Brüssel ist wieder von einer weißen Schneeschicht bedeckt. Der Schmutz, die Unordnung, die schlechten Straßen verschwinden für einen Moment. Man ist selbst versucht, den heftigen Kampf, der in der Hauptstadt Europas um Europa herrscht, zu vergessen.
Heute wird im Parlament in Straßburg abgestimmt über eine Resolution für die Gleichstellung von Mann und Frau (die Xte). Dabei weiß doch jedes Kind, dass Mann und Frau verschieden sind. Und das Unverständlichste überhaupt: Frauen wollen so behandelt werden wie Männer. Ihr Maßstab ist der Mann, der soundso viel verdient, diese oder jene Position inne hat, diese oder jene Berufe ausführt. Wo ist das Selbstbewusstsein der Frauen, zu sagen, dass sie Frau sein wollen und nicht wie Männer?
Doch der Gleichheitswahn bestimmt die Agenda seit der Französischen Revolution. Und wer argumentiert, dass sogar Mann und Frau von Natur aus eigentlich ein und dasselbe seien und nur die patriarchalische Gesellschaft sie in die jeweiligen Rollen zwinge, mit dem ist schwer zu diskutieren.
Doch diese Argumentation ist mittlerweile fester Bestandteil der EU Agenda und hat längst Eingang gefunden in die nationalen Politiken. Das „Gendermainstreaming“, letztlich Gleichmachung der Geschlechter, steht ganz oben auf der Tagesordnung und drückt sich auch aus im Tarabella Report, über den heute in Straßburg entschieden wird.
Wer so argumentiert, verneint die Natur, verneint die Schöpfung, verneint den Schöpfer selbst.
Wir befinden uns in einem Kampf zwischen denjenigen, die Gott als den einzigen Maßstab in unserem Leben, in der Gesellschaft, in der Politik anerkennen und durchsetzen möchten und denjenigen, für die es Gott nicht gibt, oder noch schlimmer, die wie Gott sein wollen.
Das ist der Kampf, in den wir verwickelt sind und in dem wir uns für die eine oder die andere Seite entscheiden müssen. Unentschlossene werden aufgerieben.
Samstag, 16. Januar 2010
Laizismus - die Pest unserer Zeit
Aus der Enzyklika "Quas primas" von Pius XI. vom 11.12.1925
Dienstag, 12. Januar 2010
European Commision: Catholics no admittance!

Discrepancies Noted in Anti-Discrimination Politics
BRUSSELS, Belgium, JAN. 11, 2010 (Zenit.org).- As members of the European Commission are being chosen for a new term, there is concern that one candidate in particular, Viviane Reding, could be rejected solely for being Catholic.
Giorgio Salina, president of the Association of the Europe Foundation, told ZENIT that despite Reding's qualifications, there is one impediment that may prevent her from serving in a new position on the commission: "She is a Catholic!"
Born in Luxembourg, Reding is currently finishing her term as European Commissioner for Information Society and Media. She also served as Commissioner for Education and Culture under the presidency of Romano Prodi from 1999 to 2004.
Now she is a candidate to become Commissioner of Justice, Fundamental Rights and Citizenship, but she may face rejection due to her religious background, said Salina.
He stated that "a genuine attack is being planned very similar to the one organized against Rocco Buttiglione, because he is also a Catholic."
The Italian politician was rejected as Commissioner for Justice, Freedom and Security during his 2004 parliamentary confirmation hearing because he defended a traditional definition of marriage and took a stance against promoting homosexuality.
Reding is due to appear before the European Parliament on Tuesday, but Salina expressed his concern that the hearing will not be just.
"A discriminatory aggression is being planned," he said, led by Sophie in t' Veld of the Alliance of Democrats and Liberals for Europe, honorary member of the U.K. National Secular Society and a vice president of the Gay and Lesbian Intergroup of the European Parliament.
Salina stated that there are others mobilizing against Reding, including Miguel Angel Martínez Martínez and Johannes Swoboda of the Party of European Socialists, and Rebecca Harms of the European Greens.
Salina noted that despite their actions against the Catholic candidate, all of these politicians are the ones who "talk about the struggle against discrimination."
Dienstag, 24. November 2009
Die Ministerin muß noch lernen
Kommentar
Ministerin Annette Schavan sagt von sich, daß Sie Katholikin sei. Dafür bräuchte Sie keinen Gesprächskreis (s. Meldung auf http://kath.net/detail.php?id=24660).
Es bleibt aber die Frage, was sie denn darunter versteht. Eine in der Öffentlichkeit stehende Katholikin hat sich für den Schutz der „nicht verhandelbaren“ Prinzipien Leben, Familie und Ehe (Papst Benedikt XVI.) einzusetzen. Gerade dies hat die Ministerin unterlassen, als sie 2008 die Fortführung der Embryonenforschung in Deutschland durchgesetzt hat.
Bischof Tobin von Rhode Island, USA, hat erst kürzlich Senator Patrick Kennedy aufgefordert, wegen seiner befürwortenden Haltung zur Abtreibung, nicht mehr die Kommunion zu verlangen, denn seine „Haltung ist inakzeptabel für die Kirche und skandalös für viele unserer Mitglieder.“ Wann endlich tun es ihm die deutschen Bischöfe gleich?
Mittwoch, 4. November 2009
Vom Ende einer Welt der Sicherheit ins Zeitalter des Chaos
Wir nähern uns dem hundertsten Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges. Bald werden es hundert Jahre her sein, dass an jenem 28. Juni 1914 die Revolverschüsse von Sarajevo des Ende einer Epoche ankündigten. Heute wird es immer deutlicher, dass der Erste Weltkrieg in der europäischen Geschichte einen keineswegs geringeren Bruch darstellt als die Französische Revolution, denn auch in diesem Fall handelte es sich um eine Revolution.Talleyrand hat einmal beheuptet, dass einer, der nicht schon vor 1789 gelebt hat, nicht weiß, was Lebenfreude ist. Heute können wir ähnlich behaupten, dass einer, der nicht vor 1914 gelebt hat, nicht weiß, was eine Welt der Sicherheit bedeutet.
Vielleicht sollte man sich noch einmal die Seiten des Buches Die Welt von Gestern (1941) von Stefan Zweig (1881-1942) zu Gemüte führen. In diesem Buch schreibt Zweig, dass sich die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg am besten mit dem Begriff „goldenes Zeitalter der Sicherheit“ umschreiben lässt. In der fast tausendjährigen österreichischen Monarchie schien es, als sei alles auf Dauer angelegt, und selbst der Staat habe einen Eindruck unerschütterlicher Festigkeit verbreitet. Niemand habe geglaubt, es könnte Krieg, Revolution oder Umsturz geben. Im Zeitalter der Vernunft musste jedes radikale, gewaltsame Vorgehen als ein Ding der Unmöglichkeit erscheinen.
Der fortschreitende Verlust der Sicherheit durchzieht wie ein roter Faden des 20. Jahrhundert, ein Jahrhundert der Kriege und Revolutionen, wenngleich die großen Totalitarismen noch halbwegs eine Illusion von Sicherheit anzubieten vermochten. Heute haben der Fall der Mauer und der Einsturz der Twin Towers das Gefühl der Sicherheit in der westlichen Welt endgültig erschüttert, denn es war ein Gefühl, das sich auf die Festigkeit der beiden sich gegenüberstehenden Supermächte Russland und Amerika stützte.
Das Zeitalter der Unsicherheit, in dem wir heute leben, ist das Zeitalter des Chaos auf allen Ebenen. Es sind auch bereits Bücher erschienen, die den bedeutsamen Titel Geopolitik des Chaos tragen. Die Geopolitik des Chaos bezieht das kulturelle und moralische Chaos, das aus dem Relativismus und der Identitätskrise unserer Zeit hervorgegangen ist, auf eine Ebene, die die nun ganze Welt umfasst. Und zum allgemeinen politischen Chaos gesellt sich das noch schwerwiegendere wirtschaftliche Chaos. Die Säulen der Wirtschaft wanken und unser tägliches Leben sieht sich selbst in seinen materiellsten Aspekten bedroht.
Diese Identitätskrise macht vor keinem Wert und keiner Institution halt, weder vor der Familie noch vor der Nation, ja sie dringt sogar in das Innerste der Kirche vor, wo sich die dramatische Frage stellt: Hat Europa, hat unsere Zivilisation noch eine Zukunft? Steht die europäische und abendländische Zivilisation vor einem nicht mehr rückgängig zu machenden Untergang, ist sie todkrank oder kann sie ihr Leiden überwinden? Gibt es die Möglichkeit, dass Europa wiederaufersteht?
Fünfzig Jahre nach dem Tod Pius XII.
Die Antwort gibt uns fünfzig Jahre nach seinem Tod die Stimme des Dieners Gottes Pius XII., dieses großen Papstes, dessen Seligsprechung Benedikt XVI. bereits in Aussicht gestellt hat.
Am Ende seiner ersten, kurz vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs erschienen Enzyklika Summi Pontificatus hat Pius XII. die tiefere Natur der Übel angeprangert, die damals die internationale Gemeinschaft bedrängten, und als Lösung auf die Rückkehr zur natürlichen, christlichen Ordnung hingewiesen.
An der Spitze dieses Werkes der Evangelisierung der Gesellschaft sollte nach Pius XII. eine neue Führungsschicht stehen, die sich zu einem großen Teil aus dem Adel und den traditionellen Eliten zusammensetzen sollte. An diese richtete der Papst 1946 bis 1957 einen systematischen Appell in seinen jährlichen Ansprachen an das Patriziat und den Adel von Rom. In seiner Ansprache vom 14. Januar 1945 hatte er bereits gemahnt: „Man kann heute sagen, dass es die ganze Welt wiederaufzubauen gilt: Die Weltordnung muss wiederhergestellt werden. Die materielle Ordnung, die geistige Ordnung, die moralische Ordnung, die gesellschaftliche Ordnung, die internationale Ordnung – alles muss umgestellt und in eine regelmäßige, beständige Bewegung gebracht werden. Diese von der Ornung ausgehende Ruhe ist der Frieden, der einzig wahre Frieden, und dieser kann nur dann wiedererstehen und von Dauer sein, wenn die menschliche Gesellschaft auf Christus aufgebaut ist, in dem alles vereinigt, zusammengefasst und zusammengeführt werden muss: Instaurare omnia in Christo (Eph 1,10)“.
Prof. Plinio Corrêa de Oliveira hat wie wenige die Bedeutung und Aktualität der Ansprachen Pius XII. erfasst und sie deshalb in einem Buch zusammengetragen und mit seinen Kommentaren vertieft. Dieses Werk ist von 1993 an in Italienisch und anderen Sprachen erschienen und liegt nun heute auch auf Deutsch vor. Die fünfzehn Jahre, die seit der Erstveröffentlichung vergangen sind, haben seine Aktualität und seine Voraussicht nur noch größer werden lassen.
Prof. Plinio Corrêa de Oliveira meint dazu: „Wer die Verlautbarungen des Papstes liest, kann ohne weiteres erkennen, dass es ihm darum ging, dieser ungeheuren Revolution mit ihrem Gegenteil, das heißt mit der Gegenrevolution zu begegnen, einer Gegenrevolution, die viele Traditionen vor dem Ruin bewahren sollte und manchen anderen, die trotz ihrer Hinfälligkeit durchaus noch ihre Daseinsberechtigung haben, die Möglichkeit geben sollte, sich zu erheben und zu neuem Leben zu erwachen.“
Der Naturalismus und der Aufbau der modernen Zivilisation
Als Revolution hat Plinio Corrêa de Oliveira in Übereinstimmung mit dem Lehramt der Kirche den Prozess der Entchristlichung definiert, der seit vielen Jahrhunderten gegen die abendländische Zivilisation angeht. Die wichtigsten Etappen dieses Prozesses wurden vom Humanismus und dem Protestantismus, von der Aufklärung und der Französische Revolution, dem Kommunismus und den Totalistarismen des 20. Jahrhunderts gebildet. Sie alle werden von dem roten Faden des Stolzes durchzogen, mit dem der Mensch versucht, Gott seine Rechte über die Gesellschaft abzusprechen.
In den Geschichtsphilosophien des 18. Jahrhunderts, wie etwa im Idealismus und im Positivismus, steht allein der Mensch im Mittelpunkt des Kosmos. Mit seiner Vernunft und seinem Willen erhebt er den Anspruch, die Natur zu beherrschen und die Geschichte zu ihrem Ziel zu führen. Indem sie all ihr Vertrauen auf das Individuum setzt, wie zum Beispiel in ihrer liberalen Phase, oder aber auf die Kollektivität, wie in ihrer sozialistischen Phase, vergöttert die Revolution den Menschen und verlässt sich auf eine Möglichkeit der „Selbsterlösung“ in und durch die Geschichte. Der Gedanke des Fortschritts als notwendiges Gesetz der Geschichte bildet das „Dogma“, auf dem der Gedanke der Modernität beruht.
Im 19. Jahrhundert tritt der von Marx und Lenin vertretene „wissenschaftliche Sozialismus“ als das Werkzeug auf, mit dem sich das neue Gebäude der modernen Zivilisation errichten lässt, deren Symbole die Megalopolen und Fabrikschornsteine darstellen. Die neue „Zivilisation der Arbeit“ würde nach der marxistischen Utopie endlich eine anarchische, egalitäre, klassenlose Gesellschaft errichten. Die Menschheit hat für diese Utopie einen schrecklichen Preis zahlen müssen: Kriege, Revolutionen, hunderte von Millionen Opfer auf der ganzen Welt. Niemals war so oft von Fortschritt und Menschenwürde die Rede, und niemals ist im Lauf der Geschichte so viel Blut geflossen, um dem Fetisch der Modernität ein wahres Brandopfer darzubringen.
Der Fall der Berliner Mauer (1989) und der Twin Towers von New York (2001) wurde zum Ausdruck des symbolischen Zusammenbruchs des revolutionären Naturalismus. Auf dem Weg vom Humanismus zum Marxismus wollte die Revolution in ihrem Stolze eine selbständige natürliche Ordnung errichten, die weder Gott noch seine Gnade braucht. Der Bankrott der naturalistischen Utopie hat dann allerdings zu einem Projekt mit gegenteiligem Vorzeichen geführt.
Dem Konstruktivismus des 20. Jahrhunderts wird in unseren Tagen die Dekonstruktion entgegengesetzt, die aus den Theorien der Fahnenträger des „schwachen“ oder „postmodernen“ Denkens hervorgegangen ist. So wie die Revolution gestern die christliche Zivilisation im Namen einer auf den selbsterlöserischen Kräften des Menschen errichteten Zivilisation geleugnet hat, so leugnet diese heute selbst die Möglichkeit des Menschen, irendeine Art von Zivilisation aufzubauen. Der Feind ist nun nicht mehr die übernatürliche Ordnung, sondern die natürliche Ordnung. Heute geht es der Revolution darum, ein Projekt völliger Dekonstruktion der menschlichen Natur und ihrer Gesetze durchzuführen.
Die menschliche Natur
Was aber ist die menschliche Natur? Nach den Worten des heiligen Thomas ist Natur „das das auf die Funktion des Dinges selbst ausgerichtete Wesen eines Dinges“ (essentiam rei secundum quod habet ordenem ad propriam operationem) . Die Natur ist das, was ein Seiendes ausmacht und ihm erlaubt, seinem Zweck entsprechend zu handeln. Im Falle des Menschen ist die Natur sein Wesen, d. h. das, was ihn zum Menschen und nicht zu etwas anderem macht. Diese Natur veranlasst den Menschen, nicht einfach allen Trieben seines Körpers nachzugeben, sondern sie nach einer Regel oder einem Gesetz zu ordnen und zu bestimmen. Mit den Tieren hat der Mensch seine physische Natur gemein, doch was diese von ihm unterscheidet, ist seine rationale Natur. Das Naturgesetz ist demnach nicht einfach das tierische Gesetz der Lebewesen, sondern die sittliche, metaphysische Ordnung des Geschöpfes, das der Mensch mit seiner Vernunft entdecken kann.
Die Natur trägt eine Grenze in sich, die besagt, dass einem Wesen unmöglich ist, etwas anderes zu werden, als das, was es ist. In dem Maße, in dem der Mensch versucht, die Grenzen seines eigenen Wesens und seiner Natur zu überwinden oder zu leugnen, verliert er die Fähigkeit, das ihm eigene Ziel zu verwirklichen. Wenn der Mensch aber sein Ziel aus den Augen verliert, strebt er danach zu werden, was er nicht ist: Er strebt ins Leere, er gerät in den Sog des Nichts. Damit steht der Nihilismus unvermeidlich am Ende der Verneinung des Naturgesetzes.
Die Legalisierung der Sünden gegen die Natur, wie dies etwa die Homosexualität und die Zulassung genetischer Versuche sind, müssen als ein dramatisches Beispiel dieser Zweckentfremdung des Menschen angesehen werden. Die in allen Zeitungen erschienene Nachricht vom sogenannten „schwangeren Mann“ lassen einen angesichts des dahinter steckenden Nihilismus erschaudern. In Oregon in den Vereinigten Staaten hatte eine homosexuelle Frau beschlossen, Mann zu werden. Mit Hilfe plastischer Operationen und Hormonbehandlungen hat sie zwar das Aussehen eines Mannes und den männlichen Namen Thomas Beatie angenommen, doch in ihrem Körper besitzt sie weiterin den weiblichen Fortpflanzungsapparat. Danach hat sie eine Frau geheiratet, die wie sie selbst homosexuell ist und von der sie natürlich keine Kinder bekommen kann. Sie beschloss also, sich an eine „Samenbank“ zu wenden. Aus der anonymen Befruchtung ist schließlich ein Mädchen hervorgegangen, das am 2. Juli 2008 auf die Welt kam. Dieses Mädchen hat eigentlich keine Eltern. Sein biologischer Vater ist ein anonymer Samenspender, während sein offizieller Vater in Wirklichkeit die biologische Mutter ist. Die offizielle Mutter ist nicht seine biologische Mutter, sondern die Lebensgefährtin des offiziellen Mutter-Vaters. Man kann sich schwerlich eine radikalere Leugnung der Naturgesetze vorstellen.
Nachrichten dieser Art lösen zwar noch Abscheu aus, doch bilden sie die Spitze eines Prozesses, dessen Reichweite nur wenige durchschauen.
Pius XII. behauptet, dass der Staat und die Familie die Säulen der Gesellschaft und ihre grundlegenden Bestandteile bilden, weil sie ihren Ursprung in der Natur haben. Der heute vorherrschende kulturelle und moralische Relativismus leugnet die Existenz einer naturgegebenen, konstitutiven gesellschaftlichen Wirklichkeit. Für das Europa ohne Grenzen, das 1992 mit dem Vertrag von Maastricht geboren wurde, haben nicht allein die geographischen Grenzen und die wirtschaftlichen und politischen Barrieren zwischen den Staaten zu fallen, sondern auch die natürlichen Identitätsunterschiede, angefangen bei dem ersten und größten von allen, dem Unterschied zwischen Mann und Frau.
Mit dem Abkommen von Lissabon, das am 13. Dezember 2007 von den Staats- und Regierungschefs der 27 Länder unterzeichnet wurde, die die Europäische Union bilden, wird die am 7. Dezember 2000 in Nizza verabschiedete Charta rechtskräftig. In dieser Charta wird nicht nur jeder Hinweis auf die christlichen Wurzeln Europas ausgeklammert, sondern auch der Versuch gemacht, diese Wurzeln, die ja nicht nur historischer, sondern grundlegender Natur sind, völlig auszurotten.
Der Artikel 21 der Rechtecharta von Nizza, der der Vertrag von Lissabon obligatorischen Charakter verleiht, gibt in juristischer Sprache und unter der Bezeichnung eines Nichtdiskriminierungsprinzips die sogenannte „Gender-Theorie“ zum Ausdruck, die das biologische Geschlecht von der sexuellen „Neigung“ oder „Geschlechtsidentität“ unterscheidet. Demnach soll sich der Unterschied zwischen Mann und Frau nicht mehr auf das objektiv von der Natur Gegebene stützen, sondern auf die subjektive Neigung und Wahl.
Es geht hier nicht etwa um einen Grenzfall. Das Naturgesetz wird in einer von einem großen Teil der europäischen Staats- und Regierungschefs unterzeichneten Urkunde in seiner Wurzel geleugnet.
In einem großen europäischen Land, nämlich im Spanien Zapateros, hat das Parlament einen Gesetzesentwurf gutgeheißen, der im Namen des Nichtdiskriminierungsprinzips einige Menschenrechte, angefangen mit dem Recht auf Leben, auf die Menschenaffen (Schimpanzen, Gorillas und Orang-Utas) ausdehnt, genau das Recht auf Leben also, das man andererseits den Embryos abspricht. Auch hier handelt es sich nicht um einen Extremfall, sondern um den Versuch, etwas als normal anzusehen, was allen natürlichen und sittlichen Normen widerspricht.
Der Posthumanismus der IV. Revolution
Auf den wenigen, jedoch prophetischen Seiten, die Prof. Plinio Corrêa de Oliveira als Nachwort zur italienischen Ausgabe von Revolution und Gegenrevolution (1977) geschrieben hat, werden all die Elemente aufgezählt, die zum Verständnis des Prozesses notwendig sind, der die Vierte Revolution ausmacht. Der Postkommunismus nimmt nun die Gestalt eines Posthumanismus an. Bei dieser Vision geht es um die Überwindung des Menschen und um den Übergang vom alles umfassenden Humanismus zur umfassenden Zerstörung des menschlichen Subjekts.
Dreißig Jahre sind vergangen, seit Plinio Corrêa de Oliveira die heraufziehende IV. Revolution beschrieben hat. Heute geben Wissenschaften wie die Neuropharmakologie, die Gentechnik oder die Nanotechnik den Handwerkern des Nichts neue Mittel in die Hand, damit sie ihre tribalen Szenarien verwirklichen können.
Außer der Unterscheidung zwischen Mann und Frau wird auch die zwischen der Menschen-, der Tier- und der Pflanzenwelt hinfällig, ja sogar der Unterschied zwischen den organischen und den anorganischen Daseinsformen. Die radikale Ökologie spricht von einem kosmischen Egalitarismus, der auch die Bestandteile der Natur wie die Berge, die Pflanzen, das Wasser, die Atmosphäre und die Landschaften einbezieht. Es handelt sich hier um eine pantheistische Weltanschauung, nach der das Universum aus einem unermesslichen Gewebe von Beziehungen besteht, sodass jedes Wesen durch ein anderes lebt und sich die Gottheit als das „Selbstbewusstsein“ des Universums herausstellt, das sich, indem es sich entwickelt, seiner eigenen Entwicklung bewusst wird.
Das Prinzip der „Nichtdiskriminierung“ hebt die philosophische Grundlage der abendländischen, christlichen Zivilisation aus den Angeln, nämlich das Prinzip der Identität und der Nichtwidersprüchlichkeit. Die Nichtdiskriminierung hebt in Wirklichkeit die Identität auf, sie bedeutet die Hybridisierung und Verschmelzung dessen, was wesentlich verschieden ist. Es handelt sich um ein Merkmal, das uns stets in gnostischen und pantheistischen Systemen begegnet.
In dieser posthumanen Perspektive wird auch der Unterschied zwischen Mensch und Maschine hinfällig. Der Gedanke einer Symbiose von Mensch und Maschine hat vor allem mit der Entwicklung der Informations- und Digitaltechnik an Boden gewonnen. Der Begriff Cyborg wird auf neue Hybriden angewandt, unter denen man Menschen versteht, die durch den Zusatz von mechanischen Prothesen oder technischen Komponenten verändert wurden. Vor allem der Einsatz der Nanotechnik erlaubt möglicherweise die Einführung von miteinander verbundenen winzigen Nanorobotern in den Blutkreislauf oder ins Gehirn, wo sie sich zu einer Art künstlicher Intelligenz zusammenschließen können, d. h. „zu einem echt hybriden Wesen aus biologischer und nichtbiologischer Intelligenz“.
Anders als der Cyborg mit seinen biologischen und künstlichen Teilen ist der Androide nichts als ein Roboter mit menschlichem Aussehen oder ein künstlich zusammengebauter Mensch. Ein menschliches Wesen dieser Art wurde zum ersten Mal in dem Roman Frankenstein von Mary Shelly (1818) beschrieben, der oft als der erste Science-fiction-Roman angesehen wird. Heute aber sind die Versuche des Dr. Frankenstein nicht mehr nur Literatur, sondern Wirklichkeit.
Prof. Aldo Schiavone, ein postkommunistischer italienischer Intellektueller, widmet ein Kapitel seines jüngsten Buches Geschichte und Schicksal dem Thema „über die Art hinaus“. Darin weist er darauf hin, dass wir in Zukunft „nicht mehr von unseren natürlichen Grenzen bestimmt sein werden, sondern von der Tatsache, dass wir diese überwunden haben“ . Zu den Grenzen, die der Mensch überwinden wird, zählt Schiavone sogar den Tod: „Ich bin davon überzeugt, dass meine Generation und die unserer Kinder die letzten sein werden, die noch mit der Erfahrung des Todes, so wie er unserer Art bisher begegnet ist, rechnen müssen.“
Diese endlose Transformation soll den Menschen „über den Menschen hinaus“ führen und so den Bestand und die Dauerhaftigkeit seiner Natur auflösen.
Der Feind, den die Revolution heute besiegen will, ist der von Gott geschaffene Mensch. Der naturgegebenen, christlichen Ordnung wird eine zutiefst anti-natürliche und anti-christliche Ordnung entgegengestellt.
Menschliche Natur und Adel
Benedikt XVI. hat zu Recht hervorgehoben, dass „in letzter Zeit jede juristische Regelung sowohl auf interner als auch auf internationaler Ebene ihre Legitimation von der Verwurzelung im Naturgesetz herleitet“ , und dass „kein von den Menschen aufgestelltes Gesetz die vom Schöpfer ins Herz des Menschen gelegte Norm umstürzen darf, ohne dass die Gesellschaft selbst auf dramatische Weise in ihrer unverzichtbaren Grundlage erschüttert würde“ .
Die Verteidigung des Naturgesetzes beschränkt sich jedoch nicht allein auf den theoretischen und begrifflichen Aspekt. Die menschliche Natur verteidigt sich auch selbst, indem sie naturgemäß lebt, das heißt in Übereinstimmung mit einem allen Menschen gemeisamen unveränderlichen, ewigen Gesetz. Wer sich in seiner Lebensweise an die Natur und die Vernunft hält, lebt edel. „Adel ist die Vollkommenheit der Natur selbst in allen Dingen“, behauptet Dante im IV. Abschnitt seines Gastmahls . Der Adlige lebt nach der Perfektion der Natur selbst, die die menschliche Natur in Benehmen, Umgang und Sprache erhebt.
Es ist keineswegs nicht verwunderlich, dass Plinio Corrêa de Oliveira sein letztes Werk dem Adel und den traditionellen Eliten gewidmet hat, handelt es sich doch um eine klare Botschaft und einen deutlichen, an den Westen gerichteten Appell in dieser Richtung.
Der Adel hat oft die guten Sitten und den Gebrauch der gesellschaftlichen Beziehungen bewahrt, dabei aber ihren tieferen Sinn aus den Augen verloren. Es ist daher notwendig, diesen gesellschaftlichen, menschlichen Beziehungen ihre eigentliche Bedeutung zurückzugeben. Natürlich braucht der Adel, um überleben zu können, wirtschaftliche und politische Kraft, doch Macht und Finanzmittel bedürfen zu ihrer Legitimierung einer vom Dienst am Gemeinwohl inspirierten Weltanschauung. Plinio Corrêa de Oliveira hat das Wesen des Adels und der traditionellen Eliten im Dienst am Gemeinwohl gesehen, und dieser Dienst wird auf dem Wege der unblutigen Übernahme von Pflichten und Verantwortung in die Tat umgesetzt.
Der Hauptgrund für die Geburt des Adels lag in der Verteidigung der bedrohten Gesellschaftsordnung in den finsteren Jahrhunderten, die zwischen dem Niedergang Roms und dem Licht des Mittelalters lagen.
Damals erfüllte er seine Aufgabe vor allem durch die Übung kriegerischer Tugend, die Mut, Kampfgeist, Todesverachtung und Ehrgefühl voraussetzt. Unter all diesen Gefühlen nimmt sicherlich das Ehrgefühl den vornehmsten Platz ein, denn dieses macht gewissermaßen das Wesen des Adels aus. Ehre hat nichts mit Eitelkeit oder Stolz zu tun. Ehre setzt vielmehr eine gewisse Demut voraus, denn allein die Demut macht uns von uns selbst los und lässt uns große Dinge vollbringen. Der Grad an Adel eines Menschen wird an seiner Fähigkeit gemessen, sich von den materiellen Dingen zu befreien, obwohl er mitten im Reichtum lebt.
Der Ausdruck „Ehrenwort“ sollte uns zum Nachdenken anregen. Die Verbindung dieser beiden Begriffe, Wort und Ehre, bringt die Kraft des Wortes, seine heilige Natur zum Ausdruck. Die Unveränderlichkeit des Ehrenwortes weist nicht nur auf eine religiös sakrale Dimension hin, die an das schöpferische Wort Gottes erinnert, sondern verweist auch auf eine philosophische Dimension. Sie bestätigt das Prinzip, auf dem das christlich-abendländische Denken beruht, nämlich das Prinzip der Identität und des Widerspruchs, wonach sich das, was sich selbst gleich ist, nicht ändert. Mit einem Wort, das metaphysische Prinzip der Fortdauer der Tradition.
Das Ehrenwort schließt nicht nur eine Metaphysik, sondern auch eine auf die menschliche Person gegründete Anthropologie ein. Ehre heißt Achtung sich selbst und den andern gegenüber. Sie geht von der Überzeugung aus, dass der Mensch vor allem Person ist. Sie besteht aus dem Gefühl, dass es etwas Höheres gibt als das eigene Vergnügen und Interesse. Wer ein edles Gemüt besitzt, hebt sich von den niederen, vulgären Dingen ab, steht über ihnen. Diese Sicht ist nicht zoologisch ausgerichtet, sondern geistig. Sie ist dem Menschen eigen, der weiß, dass das materielle Leben nicht das höchste Gut darstellt. Man kann zwar Ehrgefühl haben, auch wenn man religiösen Fragen skeptisch gegenübersteht, wer jedoch einen tiefen Glauben an Gott besitzt, kann niemals das Ehrgefühl entbehren.
In Deutschland ist 1994 ein schönes Buch von Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002) unter dem Titel Um der Ehre willen erschienen. Die Verfasserin, eine preußische Aristokratin mit fortschrittlichen Ideen, Mitherausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“, beschreibt darin Erinnerungen an ihre Jugend sowie die kulturelle und gesellschaftliche Atmosphäre, in der die Gedanken und Gefühle entstanden sind, die zum Attentat des Grafen Klaus Schenk von Stauffenberg gegen Hitler geführt haben. Der Widerstand des deutschen Adels gegen den Nationalsozialismus hatte seine Wurzel vor allem im Ehrgefühl. Es ging hierbei nicht um irgendeine Sehnsucht nach der Vergangenheit. Gräfin Dönhoff schreibt in ihren Lebenserinnerungen, dass die höchste Form von Liebe vielleicht die sei, die sich auf das richtet, was uns nicht mehr angehört.
Das scheinbar mit den Jahrhunderten des Rittertums untergegangene Ehrgefühl erweist sich in Zeiten des Verfalls besonders lebendig und nährt sich aus den geistigen Quellen einer Menschennatur, die sich im Laufe der Jahrhunderte nicht verändert.
Heute ist ein Plan im Gange, der die Zerstörung der menschlichen Natur zum Ziele hat und damit beginnt, dass theoretisch die Existenz einer bleibenden, unveränderlichen Natur des Menschen geleugnet wird. Am Ende führt dies zur Schaffung eines gespaltenen, aufgelösten Menschentyps, der keine Identität und keine Erinnerung mehr hat, wie etwa die entwurzelten jungen Menschen, die wir in unseren Banlieux finden. Der Adel kann heute seine Sendung in der Verteidigung und in der Wiederherstellung der menschlichen Natur wiederfinden und damit dem Aufruf folgen, der gestern von Pius XII. und in unseren Tagen von Benedikt XVI. nicht nur an die Katholiken, sondern an alle Menschen guten Willens und jeden Glaubens gerichtet wurde.
Die Wiederherstellung der menschlichen Natur beginnt mit der Behauptung eines Naturgesetzes, die auf der Beständigkeit der menschlichen Natur gründet, und findet ihren Abschluss in der Wiederentdeckung eines edlen, erhabenen Menschentyps, der seine Wurzeln im Gedächtnis und in der Tradition hat. Dieser Menschen wird vor allem das Ehrgefühl zurückgewinnen und mit ihm eine Haltung, die die Jahrunderte überdauert hat und die weder an den Besitz von Ländereien, noch an den Einsatz von Pferden und den Gebrauch von Waffen gebunden ist.
Der Mensch kann sich erheben, kann sich aber auch erniedrigen, wenn er nämlich nicht dem Vernunftgesetz seines Geistes, sondern dem biologischen seiner Instinkte folgt. Dem edlen Menschentyp steht dann das Bild des modernen und postmodernen, seelisch aufgelösten, seiner Identität und Wurzeln baren Menschen gegenüber.
So ist es also notwendig, das Naturgesetz zu kennen und zu lieben und auf edle Weise nach der Natur zu leben. Doch das ist nicht genug. Gott hat dem Menschen ein übernatürliches Ziel angewiesen und Jesus Christus ist Mensch geworden und hat bis zum Tod gelitten, um die gefallene menschliche Natur zu erlösen. Um dem Naturgesetz folgen zu können, bedarf es des übernatürlichen Lebens der Gnade, denn allein der Christ kann in seinem Leben die Natur zur Vollkommenheit bringen. Deshalb darf sich der Christ nicht mit einer allein auf das Naturgesetz gegründeten Gesellschaft zufriedengeben. Sein Wunsch muss die Bekehrung der ganzen Welt zum Christentum sein.
Aus diesem Grunde geht es uns nicht allein darum, die natürliche Ordnung zu verteidigen, sondern es geht uns um eine natürliche christliche Ordnung. Wir begnügen uns nicht mit dem natürlichen Sittengesetz, sondern streben das natürliche christliche Sittengesetz an.
Darum wollen wir die Wiedererstehung einer durch und durch christlichen Gesellschaft, denn wir sind uns bewusst, dass die Natur ohne das Christentum verfällt, so wie auch die Gnade ohne die natürliche Ordnung nicht gedeihen kann, denn die Gnade setzt – nach den Worten des heiligen Thomas – die Natur voraus. Das Gnadenleben setzt die Beachtung des Naturgesetzes voraus.
Deshalb bitten wir die Kirche um das Leben der Gnade, das sie uns in ihren Sakramenten, besonders aber in der Eucharistie schenkt. Und wir erbitten es von der Gottesmutter, der Mittlerin aller Gnaden.
Wir haben uns heute hier eingefunden, um die Veröffentlichung eines Buches zu begrüßen, das uns den Anstoß zu tiefem Nachdenken gibt und uns zum Handeln einlädt. Ein Buch, das als Autoren zwei große Protagonisten des 20. Jahrhunderts zusammenführt: Eugenio Pacelli, der als Papst den Namen Pius XII. trug und dessen Todestag sich am 8. Oktober zum fünfzigsten Mal gejährt hat, und Plinio Corrêa de Oliveira, dessen Geburtstag sich am 13. Dezember zum hundertsten Mal jähren wird. Vom Himmel aus führen sie heute ihre und unsere Schlacht gegen die Revolution weiter.
Dienstag, 8. September 2009
CE 205/06 Climat : le réchauffement planétaire est déjà fini
entnommen: Correspondance europeene vom 8.9.2009L’ouvrage de Ian Plimer, Heaven and Earth, où il dénonce l’imposture de l’environnementalisme et de la pollution comme facteurs de changement climatique, suffira-t-il à inverser la tendance ? De plus en plus de scientifiques marquent leur accord avec ses thèses, même ceux qui s’étaient tus jusqu’ici. Le géologue australien, professeur à Adelaide University, rejette la thèse d’un réchauffement climatique causé par l’homme.
Cette idée lui apparaît comme « une fiction dangereuse et économiquement ruineuse ». Il ne nie pas le réchauffement climatique qui, d’après les observations les plus fiables, serait terminé depuis 2003, mais il dénonce ce « first-world luxury » qu’est l’environnementalisme dénué de toute base scientifique. « L’hypothèse que l’activité humaine puisse provoquer un réchauffement mondial est intenable car elle est contraire à nos connaissances scientifiques en physique solaire, astronomie, histoire, archéologie et géologie. Je suis géologue et les géologues ont toujours reconnu que le climat change avec le temps. Mais nous différons des partisans du AGW (‘anthropogenic global warning’) dans l’échelle d’observation. Ils ne sont intéressés que par les 150 dernières années. Notre spectre temporel est de 4 567 millions d’années » (“The Spectator”, 11 juillet 2009).
Ce que le Professeur Plimer explique, c’est que la glace polaire n’a existé sur terre que pendant 20 % du temps géologique, que l’extinction de certaines formes de vie est normale, que les changements climatiques sont cycliques, que le CO2 dans l’atmosphère, auquel l’activité humaine ne contribue que pour une fraction minime, ne représente que 0,001 % de la quantité totale de CO2 contenue dans les océans, les roches, l’air, le sol et les êtres vivants, que le CO2 n’est pas un agent polluant mais un aliment pour les végétaux, que les plus chaudes périodes – comme celle où les Romains cultivaient la vigne jusqu’au Mur d’Hadrien – ont été des périodes de richesse et d’abondance.
Plimer n’est pas aimé pour ses convictions. Les éditeurs se méfient de lui et refusent de le publier. Il reçoit des menaces de mort. On l’accuse d’être un criminel ou un être immoral. Mais Plimer voir les choses d’un autre œil. Pour lui, la « culpabilité environnementale » est typique d’une société riche. « C’est la nouvelle religion des populations urbaines qui ont perdu leur foi chrétienne. Les rapports de l’IPCC (International Panel on Climate Change) sont leur Bible. Al Gore et Lord Stern sont leurs prophètes ». L’environnementalisme fait office de religion à travers les attitudes religieuses qu’il crée chez les gens. Une nouvelle morale écologique a vu le jour. On est prêt à faire des sacrifices financiers importants par respect pour l’environnement. La terre est devenue une déesse et l’homme bientôt un intrus. (C. B. C.)
Donnerstag, 6. August 2009
Vandalismus gegen Familienkongress

Die Büroräume des Veranstalters des IV. Weltkongresses der Familien, der zwischen dem 10. und dem 15. August mit erwarteten 3900 Teilnehmern in Amsterdam abgehalten wird, waren Ziel von Vandalismus und antichristlichem Hass. Die Wände wurden mit Obszönitäten und christenfeindlichen Parolen beschmiert.
Eine „antifaschistische“ Gruppe hielt schon im Vorfeld am 1. Juli eine Vorbereitungsveranstaltung ab, die der Planung der Störung des Kongresses dienen sollte. Auf ihrem Plakat beklagen sie, dass dieser Kongress aus „fundamentalistischen Christen“ besteht, die „zurück zur christlichen Tradition und zur traditionellen Verbindung zwischen Mann und Frau“ wollen. Sie seien eine freie Wahl des Lebensstils, gegen Abtreibung, „homofhope“ (sic!), gegen Feminismus, gegen Scheidung etc.
Dienstag, 4. August 2009
Die Geburtenzahlen sinken erneut – ein moralisches Problem
Erneut sind in Deutschland die Geburtenzahlen (vergl. FAZ v. 4.8.2009)gesunken. Pro 1000 Einwohner wurden 2008 nur noch 8,3 Kinder geboren. Damit ist Deutschland nun Schlusslicht in der EU der 27. Die Elterngeld -Politik von Frau von der Leyen ist, wie vielfach vorausgesehen wurde, gescheitert.
Mit Geldgeschenken zu versuchen, die Familien zu überreden, mehr Kinder zu bekommen, konnte nicht funktionieren, denn die niedrige Geburtenrate hat keinen finanziellen, sondern einen moralischen Ursprung. Und moralische Verfehlungen kann man nicht mit Geld ausgleichen.
Es war das Ziel der kulturellen Revolution der 68er, die bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft zu beseitigen. Den Vordenkern war schon in den 30er Jahren klar, dass als Voraussetzung dafür die traditionelle Familie überwunden werden muß. Der Weg dahin war ihnen ebenfalls klar und sie haben ihn beschrieben. Durch eine Sexualisierung schon in der Kindheit würden die Heranwachsenden dann nicht mehr in der Lage sein, stabile Familienverhältnisse aufzubauen.
Genau das ist eingetreten. Die „sexuelle Befreiung“ und die Einführung der „Antibabypille“ haben zu einem hemmungslosen Hedonismus geführt. Und falls die Pille einmal nicht hielt, was sie versprach, konnten die Frauen ab den 70ern sich des Babys mit Hilfe der Abtreibung entledigen.
Heute bekommt schon die nachfolgende Generation keine Kinder mehr, denn die falsch verstandene Freiheit wird weiterhin gepredigt. Das Kino, das Fernsehen, das Internet und die Zeitschriften leisten ihren eigenen verantwortungslosen Beitrag zur Zerstörung der Unschuld und damit der Fähigkeit, ein Familienleben aufzubauen. Und die Politik schickt sich an, durch die Einführung von Pseudoehen, wie der „Homoehe“, den Begriff der Ehe zu verschleiern und undeutlich zu machen.
Es ist das moralische Problem, was bekämpft werden muß.
Die Bürgermeister der Stadt Sao Paulo in Brasilien hat so z.B. sämtliche unmoralische Werbung aus dem Stadtbild verbannt. Es findet sich in der gesamten Metropole von 20 Millionen Einwohnern keine Abbildung mehr von Barcadi Mädchen oder Unterwäschemodels.
Das Parlament von Litauen hat vorbildlich beschlossen, sämtliche Propaganda von Homosexualität, sei es in der Werbung oder an den Schulen, zu verbieten.
Freitag, 19. Juni 2009
CE 202/01 L’utopie européiste s’écroule sous les coups de l’immigration
Les résultats des élections européennes ont confirmé l’écroulement de la dernière utopie, née à la fin des années 1980, de « l’Europe sans frontières », ouverte à tout flux économique et à tout vent culturel à l’exception de celui provenant de l’histoire et de la tradition du Vieux Continent.La signature du Traité de Maastricht, en février 1992, annonça la fin des souverainetés nationales et l’avènement d’une monnaie sans Etat. Dix ans plus tard, la Convention européenne ouverte à Bruxelles, fut la dernière tentative de créer un « patriotisme européen » fondé sur une constitution sans Etat. Le Traité constitutionnel, approuvé en 2004 à Rome et modifié en 2007 à Lisbonne, ne fait pas encore l’unanimité. Les référendums de 2005 en France et aux Pays-Bas et de 2008 en Irlande ont révélé jusqu’à quel point les rêves de la gauche postmoderne étaient éloignés des attentes et des besoins des citoyens européens. L’euroscepticisme est arrivé au point que le Président du Conseil des Ministres de l’Union européenne, le Chef de l’Etat tchèque Vaclav Klaus, a déclaré qu’il « n’existe pas une réelle communauté des peuples européens » et que « les élections européennes ne sont pas nécessaires » (“La Stampa”, 3 juin 2009).Après le scrutin de juin, les socialistes, principaux artisans de l’utopie européiste, sont partout en déroute, à l’exception de la Grèce. Leurs leaders les plus connus, de Gordon Brown à Zapatero, ont été mis en pièces par la compétition électorale. La nouvelle géographie politique du Parlement européen voit l’avancée du Parti populaire, des droites et des conservateurs, de la Grande-Bretagne à l’Autriche, des Pays-Bas aux pays de l’Est européen.Pourquoi les droites de toutes tendances ont-elles connu un tel succès ? La raison ne réside certainement pas dans la crise économique, même si elle existe. Dans ce cas, les électeurs auraient adossé la responsabilité de la crise aux doctrines économiques libérales professées par les partis modérés et conservateurs et refusées par les partis socialistes alors que ces derniers ont été les grands vaincus.La véritable raison se trouve plutôt dans l’alarme que suscite le phénomène d’une immigration croissante et privée de tout contrôle que seul l’aveuglement d’un certain establishment progressiste continue à ignorer.Sur le fond, se trouve le problème de l’entrée dans l’Union européenne de la Turquie, dont on n’a pas entendu parler durant la campagne électorale mais qui représente l’une des questions les plus brûlantes sur la scène internationale.Une Europe qui renie ses racines chrétiennes peut-elle ouvrir ses portes à un pays qui se caractérise de manière toujours plus marquée par son identité islamique ? La Turquie actuelle, conduite par le Premier Ministre Erdogan et par le Président Gul, islamistes de longue date, est caractérisée par une homogénéité religieuse inconnue de tout pays européen, et veut entrer en Europe non pas pour diluer cette identité mais afin de l’affirmer encore plus vigoureusement. Ses 85 millions d’habitants en feraient la principale force politique, dans une Union où la représentation est proportionnelle au poids démographique. De la sorte, l’Islam aurait son cheval de Troie en Europe.Le Parlement à peine élu devra se poser le problème, désormais inéluctable, de l’islamisation de notre continent. Il ne suffit pas en effet de fermer les frontières géographiques pour freiner une expansion qui risque de devenir inexorable. Il faut relever ces barrières culturelles et morales qui définissent une civilisation et constituent la seule véritable digue contre la marée qui nous menace. Le retour de la morale aurait comme première conséquence une croissance démographique positive et celle-ci porterait au dépassement d’une crise économique qui, ainsi que l’a souligné l’économiste italien Ettore Gotti Tedeschi, est aussi le fruit de la politique de dénatalité de l’Occident. Combien, parmi les nouveaux représentants du Parlement européen, comprennent que toute question économique et politique a une racine religieuse et morale ?
Donnerstag, 14. Mai 2009
Zur Schuld der Katholischen Kirche an der Vernichtung der Juden
Eine Schublade voller päpstlicher Proteste
Zum Gespräch "In Israel geht es den Christen gut" (F.A.Z. vom 4. Mai): Es ist kaum nachzuvollziehen, dass Odet Ben-Hur, der von 2003 bis 2008 Botschafter beim Heiligen Stuhl war, nicht die übereinstimmende Wertschätzung offizieller jüdischer Stellen für Papst Pius XII. kennen sollte.
Der jüdische Historiker und Theologe Pinchas E. Lapide veröffentlichte 1967 sein "Anti-Hochhuth-Buch" "Rom und die Juden", das auf dreijähriger Forschungsarbeit in vorwiegend jüdischen Archiven beruht. Es waren dies die Hebräische Universität und Nationalbibliothek in Yad Vashem, die Memorial-Behörde Israel, die Zionistischen Zentralarchive und die Allgemeinen Archive für jüdische Geschichte in Jerusalem.
Aufgrund seiner Forschungen kommt Lapide auf eine Zahl von mindestens 700 000, wahrscheinlich sogar 860 000 Juden, die unter dem Pontifikat von Pius XII. durch die katholische Kirche gerettet wurden, weit mehr als von allen anderen Kirchen, religiösen Einrichtungen und Hilfsorganisationen zusammengenommen, inbegriffen nicht zuletzt das internationale Rote Kreuz und die westlichen Demokratien.
Wenn in Yad Vashem Pius XII. bezichtigt wird, selbst dann nicht für die Juden eingetreten zu sein, als sie von Rom nach Auschwitz deportiert wurden, ist dies völlig absurd. Zwar wurden 1127 Juden aus Rom verschleppt - bevor der Papst hiervon erfuhr -, aber nachdem er informiert wurde, wurden auf seine Weisung exakt 4447 Juden in 102 Schwesterhäusern, 45 Männerklöstern und acht weiteren Institutionen versteckt.
Wie steht es um das "Schweigen" des Papstes gegenüber den Verbrechen an den Juden? Außenminister von Ribbentrop erklärte im Nürnberger Prozess, es habe "eine ganze Schublade päpstlicher Proteste gegeben". Lapide betont, dass der Vorwurf des "Schweigens" nie zuvor von jüdischer Seite erhoben wurde.
Als Pius XII. 1958 starb, schickte die damalige Außenministerin Golda Meir ein Telegramm an den Heiligen Stuhl, in dem es heißt:
"Wir trauern mit der Menschheit um das Hinscheiden Seiner Heiligkeit Pius XII. In einer Generation, die von Krieg und Zwietracht heimgesucht wurde, hielt er die Ideale des Friedens und des Mitleids hoch.
Als unser Volk während des Jahrzehnts des Naziterrors ein furchtbares Martyrium durchlitt, erhob der Papst seine Stimme für die Opfer."
Und der Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses bezeichnete ihn als "einen der größten geistigen Führer unserer Zeit: Seine Heiligkeit erhob seine Stimme in einem eloquenten Aufruf für die grundlegenden Prinzipien der Gerechtigkeit, der Nächstenliebe und der Gastfreundschaft für Verfolgte, sei es wegen der Rasse oder Religion, die aus ihrem Land durch beschämende Verfolgung vertrieben wurden."
P. LOTHAR GROPPE SJ, KÖLN
Montag, 11. Mai 2009
Was ist der Ausgangspunkt der Feinde der Religion?
Wenn man aber glaubt und bekennt, dass die Jungfrau Maria seit ihrer Empfängnis vor allem Makel bewahrt blieb, dann muss man ebenso zugeben, dass sowohl die Erbsünde als auch die Wiederherstellung des Urzustandes der Menschheit durch Jesus Christus, das Evangelium, die Kirche und das Gesetz des Leidens notwendig sind. Damit werden die Wurzeln des Rationalismus und des Materialismus ausgerissen und zerstört.
Ein weiterer Fehler der Feinde des Glaubens besteht darin, dass sie allen Respekt und Gehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität und sogar jeder menschlichen Macht ablehnen und deren Zurückweisung verlangen ... Hier ist der Anfang des Anarchismus zu suchen, der für die Ordnung sowohl der natürlichen als auch der übernatürlichen Dinge absolut verderblich und unheilvoll ist. ... Diese Seuche, die für die Gesellschaft im allgemeinen genauso verheerend ist wie für die Christenheit, wird durch das Dogma von der Unbefleckten Empfängnis zugrunde gerichtet ... Und so erweist sich wieder einmal die Behauptung der Kirche als gerechtfertigt, dass diese erhabene Jungfrau alle Häresien auf der Welt ausgemerzt hat.“
Heiliger Pius X. in seiner Enzyklika Ad Diem Illum Laetissimum
Freitag, 27. März 2009
Religionsverfolgung zeichnet sich ab
Es zeigt sich, daß wir mit der bloßen Kritik an allem Katholischem noch nicht am Ende angelangt sind. Es steht zu befürchten, daß sich im Namen eines aggressiven Atheismus eine Religionsverfolgung anbahnt.
Zunächst haben sich im Parlament die Christdemokraten nicht an dieser Entschließung beteiligt. Doch schon das Programm der Konservativen Fraktion im Europaparlament für die Wahlen im Juni weißt erhebliche Schwächen bezüglich der christlichen Prinzipien Leben, Ehe und Familie auf. Es ist nur eine Frage der Zeit, daß sich auch die „Christ“-demokraten auf die Seite der „Mitte“ stellen, die atheistisch, wenn nicht gnostisch ist, und so den neuen „Werten“ Europas das Wort redet.
Die Entschließung des Europarates aus dem Sommer 2007 weißt in diese Richtung. Hier wird den Nationen Europas empfohlen, dafür zu sorgen, daß sich in Zukunft die „Religionen“ aus der öffentlichen Meinungsbildung heraushalten, wenn sie sich nicht dazu verpflichten lassen, sich der neuen Charta der Menschrechte zu unterwerfen.
Das hieße aber für die katholische Kirche der Verzicht auf die Lehre. Das hieße der Verzicht auf die Verkündigung der Wahrheit, die die Gegner so sehr fürchten, wie an der Hysterie der letzten Wochen zu erkennen ist.
Mittwoch, 25. März 2009
Katholische Akademie kuscht vor Merkel
Man kann es ihr ja nicht übel nehmen, daß sie das Thema Papstkritik nicht ansprach, doch von den anwesenden Katholiken hätte man sich schon gewünscht, daß sie sich etwas mehr bewegen. Fragen wurden nur auf Drängen der Kanzlerin selbst zugelassen, kritisch war wohl keine.
Und das, obwohl ihre unkompetente und überzogene Kritik am Heiligen Vater allein schon gereicht hätte. Doch verteidigte sie auch ihren Entschluß, die embryonale Stammzellenforschung mit ausländischen Embryonen zuzulassen. Sie habe es sich nicht leicht gemacht, so Frau Merkel, im Anschluß an ihre Ausführung über die Wichtigkeit des christlichen Menschenblides.
Doch da liegt ja der Hund begraben bei den Christkonservativen. Sie berufen sich auf das christliche Menschenbild und scheren sich dann nicht darum. Dieses Bild besagt nämlich, zumindest für uns Katholiken, daß Leben mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle beginnt. Also ist ein Embryo, der für die Forschung geschlachtet wird, ein Leben – auch wenn er im Ausland gezeugt wurde.
Die beschämende Zurückhaltung, ja Unterwürfigkeit des Leiters der Akademie Joachim Hake und der anwesenden Gäste, macht deutlich, daß wir unsere Anstrengungen verdoppeln müssen.
Eine Partei, die das Töten von menschlichem Leben erlaubt, ist für Katholiken nicht mehr wählbar. Wir dürfen sie sogar gar nicht wählen.
Montag, 23. März 2009
Kardinal von Riga über die Homoideologie
http://fokusfatima.blogspot.com/2009/03/erzbischof-von-riga-homosexualtitat-ein.html
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Großherzog von Luxemburg entscheidet für das Leben
Das Parlament hatte vor einiger Zeit beschlossen, ein Gesetz für das Recht auf ein würdiges Sterben einzuführen. Jedes Gesetz bedarf aber der Unterschrift des Staatsoberhauptes, des Großherzogs. Diese hat er nun verweigert und zieht damit die Wut des Ministerpräsidenten Jean Claude Juncker auf sich, der jetzt beschlossen hat, die Verfassung derart zu ändern, daß vom Parlament beschlossene Gesetze nicht mehr von der Zustimmung des Staatsoberhauptes abhängen.
Diese Vorgehensweise liegt ganz und gar auf der Linie der lebensverachtenden Politik, die in der Europäischen Union immer mehr um sich greift. Und wenn eine verfassungsrechtliche Instanz dieser Politik im Wege steht, wird sie einfach aus dem Wege geräumt. Diesmal ist es der Großherzog von Luxemburg, Staatsoberhaupt unseres kleinen Nachbarlandes.
Doch der Großherzog konnte nicht anders entscheiden und dafür gebührt ihm Respekt.
Papst Benedikt XVI. hat einmal bemerkt, daß die Mehrheit nicht unbedingt auch die richtigen Entscheidungen fällt. Das ist im Fall von Luxemburg eindeutig der Fall. Der Großherzog stellt sich auf die Seite des von Gott geschenkten Lebens, das keiner außer Gott den Menschen nehmen kann. Er stellt sich damit auf die Seite der nicht verhandelbaren christlichen Prinzipien, zu denen neben der Ehe zwischen Mann und Frau und der Familie, die daraus entspringt, eben auch das Leben gehört, das beginnt mit der Befruchtung und endet mit dem natürlichen Tod.
Bitte unterstützen Sie den Großherzog in dieser schwierigen Zeit. Schreiben Sie ihm zum Beispiel eine Email ( service.presse@gdl.etat.lu )
Oder ermutigen Sie ihn mit einem Brief an diese Adresse:
SKH
Großherzog von Luxemburg
B.P. 331
L-2013 Luxembourg
