Donnerstag, 16. September 2010

„Schaut nicht weg!“ – Stephanie zu Guttenberg’s Kirchenschelte ist wenig hilfreich

Stephanie zu Guttenberg
„Haben wir nicht schon immer gewusst, dass gerade die Machtstrukturen der katholischen Kirche und deren teils weltfremde Sexualmoral den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch einzelne Täter erst begünstigen?“

Sie meinen, das ist ein Auszug aus einem Artikel der TAZ, der Frankfurter Rundschau oder von Wir sind Kirche? Nein, dies stammt aus dem Buch (S.116) von Stephanie Freifrau zu Guttenberg, „Schaut nicht weg!“, in dem sie den Mißbrauch von Kindern thematisiert.

Es ist zu begrüßen, daß die prominente Ministergattin sich zu diesem Thema äußert. Doch mit dem Einschlagen auf die katholische Kirche, in der „massenhaft“ sexueller Mißbrauch betrieben wurde, was „wir [...] schon immer geahnt [haben]“ geht sie zu weit.

Diese Wortwahl hatten wir eigentlich schon hinter uns gelassen und erkannt, daß das Problem des Mißbrauchs von Kindern eben kein spezifisches Problem der katholischen Kirche ist.

Ganz im Gegenteil. Massimo Introvigne, Autor des Buches „Preti pedofili: La vergogna, il dolore e la verità sull'attacco a Benedetto XVI (dt. Pädophile Priester, der Schmerz und die Wahrheit über die Angriffe auf Benedikt XVI.) zitiert die Studie von Philip Jenkins aus dem Jahr 1996 „Pedophiles and Priests. Anatomy of a Contemporary Crisis“. Diese zeigt, daß in den Vereinigten Staaten der Prozentsatz pädophiler katholischer Priester abhängig von der Region zwischen 0,2 und 1,7 % schwankt. Bei den Protestanten, bei denen es ja bekanntlich keinen Zölibat gibt, sind 10 % an sexuellen Mißbräuchen beteiligt und 2 – 3 % sind pädophil. Besonders schwerwiegend ist die Situation unter den Anglikanern. So schreibt ein Bericht des evangelischen Informationsdienstes „Christian Ministry Resources“, daß es in den Vereinigten Staaten 70 Anzeigen (keine Verurteilungen!) im Jahr 2002 pro Woche gab. Der schon zitierte Jenkins berichtet von 39 Fällen allein im Jahr 1992. Wesentlich höher sind die Zahlen von Mißbräuchen seitens Sportlehrer und sonstigen Lehrkräften an den Schulen.

Aber auch sonstige Statistiken zeigen: Die Fälle sexuellen Mißbrauchs in der katholischen Kirche sind prozentual viel geringer, als die in anderen Organisationen, Berufsgruppen oder gesellschaftliche Gruppen.
Es ist also ein Phänomen, das die gesamte Gesellschaft betrifft.

Selbst der SPIEGEL hat dies einsehen müssen und die Alt68er zu Recht aufgefordert, ihre große Mitschuld an dieser Entwicklung einzugestehen. (siehe http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-71029982.html )

Leider irrt Stephanie zu Guttenberg auch in einem weiteren Punkt. „Natürlich ist es nicht per se bedenklich, wenn sich Jugendliche im Internet hin und wieder Pornos ansehen“, kann man unter Staunen auf Seite 136 nachlesen. Per se, verehrte Autorin, sind aber Pornos für alle, und insbesondere für Kinder und Jugendliche, schädlich. Die Bilder graben sich tief ein in die Seele und wirken verstörend und zerstören die Scham und die Unschuld der Kinder. Es wird nicht bei einem Mal bleiben, denn die Anziehungskraft ist zu groß. In den vielen Büchern von Christa Meves kann man das nachlesen.

„Während wir früher also verschämt Pornoheftchen in irgendwelchen Schränkchen bei irgendwelchen Eltern, Großeltern oder Bekannten ausfindig machten, gehen die Teenager von heute eben online“ so liest man weiter auf Seite 136. Nein, Stephanie zu Guttenberg hätte auch früher keine Pornohefte ausfindig machen dürfen, ebensowenig wie heute die Kinder nicht mit Pornos in Berührung kommen dürfen, was immer schwieriger wird zu kontrollieren.

Die Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen ist eines der gravierendsten Themen, mit dem sich unsere Gesellschaft auseinander zu setzen hat. Diese Entwicklung begann vor über 40 Jahren und die Früchte sind erschreckend. Deshalb ist es so immens wichtig, dieses Problem von der Wurzel her zu analysieren. Wir müssen wieder über Moral sprechen. Wir müssen über Tugenden sprechen, die vergessen sind. Schon 1936 hat Wilhelm Reich über die Sexuelle Revolution geschrieben, mit Hilfe derer die bestehende bürgerlich kapitalistische Gesellschaftsstruktur zerstört werden muß. Die Sexualisierung der Kinder steht bei ihm an vorderster Stelle der Prioritäten.

Die einzige Institution, die hier ein Standardwerk zu bieten hat, ist die katholische Kirche. Die Sexualmoral der Kirche sorgt sich um die gesamte Natur des Menschen. Das erkennt derjenige, der sich wirklich mit ihr auseinander setzt.

Weiterführende Links:
Zum Zölibat: http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2010/08/renommierte-psychiater-bestreiten.html

Zum Missbrauch insbesondere in Patchworkfamilien: http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2010/04/patchwork-familie-begunstigt-mibrauch.html

Mittwoch, 8. September 2010

Viviane Reding: We don’t want to have populations to oppose same sex marriages

For those who still believe in fairytails: Democracy is not an issue any longer within the EU.

Let me quote Commisioner Viviane Reding from last nights question time in Straßburg on the mutual recognition of marriages and civil partnerships contracted by same sex couples:

„We don’t want to have populations to oppose same sex marriages.“

Mrs Anna Zaborska then told her that EUROstat found out that for 80 % of the EU population „marriage“ is between one man and one woman.

But no, the homosexual agenda marches forward regardless majorities opposing it. And the EU Parliament seems to be a meeting point for the homosexual lobby. Only 4 out of the 18 MEPs participating this debate where opposed to the homosexual agenda. One must ask, where and why does reason hide?

Obviously under pressure from the homosexual lobby Mrs Reding promised to take harsh mesures against countries that would oppose themselves to mutual recognition of these partnerships.

So countries like Ireland, Lithuania, Poland, Latvia, Malta have to be vigilant because they will receive pressure of some sort from Brussels on their stand that marriage is between one man and one woman and that this natural institution deserves special protection.

A majority of the citizens is against same sex partnerships? Never mind – Brussels will re-educate them.

Quelle: http://www.europarl.europa.eu/wps-europarl-internet/frd/vod/player?date=20100907&language=fr

Mittwoch, 21. Juli 2010

Ribery, das Vorbild der Jugend

Nur um es klarzustellen: Ich bin kein Fußballfan. Doch an dem Wahlmohamedaner und verheirateten Womanizer mit zwei kleinen Kindern Ribery kommt man ja nicht vorbei.

Er ist ein französischer Superstar, verheiratet mit einer Muslima, hat zwei Töchter und ist Muslim geworden, wahrscheinlich aus Liebe zu seiner jetzigen Frau.

Dann geht er, so die Berichterstattung, mit seinem Schwager (dem muslimischen Bruder seiner muslimischen Frau) in ein Freudenhaus um Freude zu haben und verirrt sich bei einer minderjährigen Prostituierten. Diese wird dann gleich noch zum Geburtstag nach München verfrachtet, wo sie dem Superstar zu Diensten sein darf. Später war dann wohl noch einmal etwas. Details will man schon gar nicht mehr wissen.

Doch die Presse rätselt scheinheilig einzig und allein an der Frage, ob dieses Mädchen ihn betrogen habe, indem sie Ribery ihre Minderjährigkeit verschwiegen hat, wie sie selber zugibt.

Der Umstand, dass der verheiratete Superstar Ribery mit dem Bruder seiner eigenen Frau, die zuhause zwei kleine Töchter hütet, überhaupt und gleich mehrere Male ein Freudenmädchen aufsucht, ist kein Problem.

Was für eine Botschaft an die Jugend, die so sehr aufschaut zu ihren Idolen der Rundlederzunft. Was geht wohl in den Köpfen von 13 bis 18 jährigen vor, wenn sie die Berichterstattung darüber verfolgt?  

Sein Verein, der FC Bayern München, täte zum Wohle seines Nachwuchses gut daran diesen „König von Bayern“ schnell in seine französische Heimat zurückkehren zu lassen. 

Dienstag, 6. Juli 2010

Die Unsterblichkeit der Seele

Unsere Seele ist unsterblich. Das lehrt uns Jesus Christus, der uns deutlich geoffenbart hat, was auf unsere Seele nach dem Tode wartet, und der uns gesagt hat: „Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht töten können!“ (Matth. 10, 28) Auch unsere Vernunft sagt uns, daß es nach dem Tod ein anderes Leben geben muß, wo das Gute belohnt und das Böse bestraft wird. Sonst blieben gerade die edelsten Taten, der Heldentod für den Glauben und für das Vaterland unbelohnt, und zahllose Verbrechen blieben ungestraft. Das kann der gerechte Gott nicht zulassen. Die Körper sterben dadurch ab, daß sie sich in ihre Teile auflösen. Die Seele aber kann sich nicht auflösen; denn ein denkendes Wesen, ein Geist, wie die Seele ist, besteht nicht aus Teilen. Es haben auch alle Völker, die es je gegeben hat, an ein Fortleben nach dem Tode geglaubt. Geleugnet haben es immer nur einzelne Menschen, und zwar solche, die Grund hatten, das andere Leben zu fürchten.
Quelle unbekannt

Mittwoch, 28. April 2010

Griechenland benötigt noch mehr Geld

Hat Goldman Sachs nicht noch ein wenig Geld übrig? Die haben doch die Griechen über lange Zeit mit frischem Kapital ausgestattet und damit die Bilanzpfuschereien versucht zu übertünchen. Oder wie war das? Aber die haben im Moment andere Sorgen.
Griechenland pleite. Portugal pleite. Wir wissen schon heute, daß als nächstes Spanien und Irland dran sind. Aber vielleicht ist das ja erst morgen. Dann bleibt uns ja noch ein Tag Sorglosigkeit – bis nach der Wahl.
Und wieder das Dilemma: Der Souverän – das Volk - wird im Unklaren gelassen über das, was auf ihn zukommt. Wir werden die Griechen, die Portugiesen, die Spanier und die Iren etc. retten müssen. Folgen werden Inflation und Steuererhöhungen. Der Staat ist nicht allmächtig. Der „Staat“, das sind Menschen, die sich eigentlich nur einem gegenüber verpflichtet fühlen sollten – dem Gemeinwohl.
Doch Politiker sein ist heute Beruf, nicht mehr Berufung. So zahlt Frau Merkel lieber als die längst überfällige Notbremse zu ziehen und NEIN zu den Griechen und ihren europäischen Kollegen zu sagen.
Wenn ich sehe, daß mein Zug auf den Abgrund zufährt, warne ich doch so viele wie möglich, springe mit ihnen vorher ab und nehme einen Beinbruch und ein paar Schrammen in Kauf, anstatt lebensmüde sitzen zu bleiben, weil die Aussicht gerade so schön ist.

Dienstag, 27. April 2010

„So wahr mir Gott helfe!“

Frau Özkan, jetzt Sozialministerin in Niedersachsen, sprach diese Vereidigungsformel. Die Verlautbarung des Ministeriums stellte klar, daß sie sich damit auf den den Juden, Christen und Muslimen gleichen Gott berufen habe.
Doch das Gottesbild der Muslime hat mit dem christlichen Gottesbild nichts gemeinsam. Wie kann der Gott der Muslime wollen, daß die Anhänger seiner Religion die Anhänger des christlichen Gottes bekämpfen, wenn doch er der gleiche sein soll?
Doch kurzes Nachdenken ist nicht mehr gefragt. Wir sollen auch diesen Unsinn schlucken und dem totalen Relativismus frönen. Einzig Frau Özkan und ihre muslimischen Freunde lachen sich ins Fäustchen ob der völligen Verblödung der deutschen „christlichen“ Ureinwohner. Sie brauchen sich ja nicht beeilen. Die demographische Entwicklung ist auf ihrer Seite. Und der Wahrheit sind sie auch nicht verpflichtet – unter Ungläubigen. Liebes Abendland, wann wachst Du endlich auf?

Mittwoch, 10. Februar 2010

Wer ist wie Gott?

Brüssel ist wieder von einer weißen Schneeschicht bedeckt. Der Schmutz, die Unordnung, die schlechten Straßen verschwinden für einen Moment. Man ist selbst versucht, den heftigen Kampf, der in der Hauptstadt Europas um Europa herrscht, zu vergessen.

Heute wird im Parlament in Straßburg abgestimmt über eine Resolution für die Gleichstellung von Mann und Frau (die Xte). Dabei weiß doch jedes Kind, dass Mann und Frau verschieden sind. Und das Unverständlichste überhaupt: Frauen wollen so behandelt werden wie Männer. Ihr Maßstab ist der Mann, der soundso viel verdient, diese oder jene Position inne hat, diese oder jene Berufe ausführt. Wo ist das Selbstbewusstsein der Frauen, zu sagen, dass sie Frau sein wollen und nicht wie Männer?

Doch der Gleichheitswahn bestimmt die Agenda seit der Französischen Revolution. Und wer argumentiert, dass sogar Mann und Frau von Natur aus eigentlich ein und dasselbe seien und nur die patriarchalische Gesellschaft sie in die jeweiligen Rollen zwinge, mit dem ist schwer zu diskutieren.

Doch diese Argumentation ist mittlerweile fester Bestandteil der EU Agenda und hat längst Eingang gefunden in die nationalen Politiken. Das „Gendermainstreaming“, letztlich Gleichmachung der Geschlechter, steht ganz oben auf der Tagesordnung und drückt sich auch aus im Tarabella Report, über den heute in Straßburg entschieden wird.

Wer so argumentiert, verneint die Natur, verneint die Schöpfung, verneint den Schöpfer selbst.

Wir befinden uns in einem Kampf zwischen denjenigen, die Gott als den einzigen Maßstab in unserem Leben, in der Gesellschaft, in der Politik anerkennen und durchsetzen möchten und denjenigen, für die es Gott nicht gibt, oder noch schlimmer, die wie Gott sein wollen.

Das ist der Kampf, in den wir verwickelt sind und in dem wir uns für die eine oder die andere Seite entscheiden müssen. Unentschlossene werden aufgerieben.