Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle
"Überkommunikation" soll Gehirn überfordern und gleichgültig machen
Los Angeles (pte/16.04.2009/11:55) - Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook, die auf einem ständigen Kommunikationsfluss basieren, können die moralischen Einstellungen ihrer Nutzer abstumpfen. Das behaupten Forscher der Universität von Süd-Kalifornien http://www.usc.edu , die in den Plattformen eine Überforderung für das menschliche Gehirn orten. Besonders junge Menschen seien aufgrund eines überdurchschnittlich hohen Ausmaßes an Kommunikation gefährdet und drohen bei ständiger Nutzung auf Dauer Schaden zu nehmen. Das ständige Erhalten neuer Nachrichten und die mögliche Vielzahl an sozialen Kontakten würden zu einer "Überkommunikation" führen. Der "moralische Kompass" im Gehirn sei von den Online-Angeboten überfordert.
Den Forschern zufolge besteht die größte Gefahr darin, dass starke Nutzer von Portalen wie Twitter oder Facebook "gegenüber menschlichem Leid gleichgültig" werden könnten. Durch die Dauerkommunikation fänden sie kaum Zeit, Emotionen zu zeigen und die Gefühle anderer Menschen zu reflektieren. Neue Ereignisse würden angesichts ihrer Fülle nicht wirklich erlebt und verarbeitet. Für das Gehirn fließe der Nachrichtenstrom dabei zu schnell, um soziale Gefühle wie Mitleid oder Bewunderung zu entwickeln. Diese seien für die Entwicklung eines Sinnes für Moral jedoch zwingend erforderlich.
Anders als für die Wahrnehmung körperlicher Schmerzen bei Mitmenschen benötige das Gehirn für soziales Empfinden bedeutend mehr Zeit als der rapide Datenfluss im Internet zulässt. Besonders das noch nicht in vollem Umfang ausgebildete Gehirn von Jugendlichen, die die Hauptzielgruppe von Social Networks bilden, sei daher für ein Abstumpfen moralischer Werte anfällig. Darüber hinaus sind den Erkenntnissen nach reale Kontakte notwendig, um die Moral beim Menschen zu formen. Soziale Netzwerke nehmen jedoch ein hohes Maß jener Zeit in Anspruch, die bislang der Pflege von Freundschaften außerhalb des Internets zukam. Allerdings seien es nicht nur Online-Portale, die eine Störung von moralischem Empfinden bei den Usern verursachen sollen. Die Bestimmung von Gewalt und Leid über die alltägliche Medienkultur sorge für eine wachsende Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leiden. (Ende)
Aussender: pressetext.deutschland
Redakteur: Manuel Haglmüller
email: haglmueller@pressetext.com
Tel. +43-1-811-40-315
Sonntag, 19. April 2009
Freitag, 27. März 2009
Religionsverfolgung zeichnet sich ab
Das nationale Parlament des Königreiches Belgien hat in einer Resolution beschlossen, die Regierung aufzufordern, ihren Botschafter am Heiligen Stuhl abzuberufen. Ausreichender Grund sei die Äußerung des Papstes über die Verwendung von Kondomen, die lediglich an die Lehre der Kirche erinnert.
Es zeigt sich, daß wir mit der bloßen Kritik an allem Katholischem noch nicht am Ende angelangt sind. Es steht zu befürchten, daß sich im Namen eines aggressiven Atheismus eine Religionsverfolgung anbahnt.
Zunächst haben sich im Parlament die Christdemokraten nicht an dieser Entschließung beteiligt. Doch schon das Programm der Konservativen Fraktion im Europaparlament für die Wahlen im Juni weißt erhebliche Schwächen bezüglich der christlichen Prinzipien Leben, Ehe und Familie auf. Es ist nur eine Frage der Zeit, daß sich auch die „Christ“-demokraten auf die Seite der „Mitte“ stellen, die atheistisch, wenn nicht gnostisch ist, und so den neuen „Werten“ Europas das Wort redet.
Die Entschließung des Europarates aus dem Sommer 2007 weißt in diese Richtung. Hier wird den Nationen Europas empfohlen, dafür zu sorgen, daß sich in Zukunft die „Religionen“ aus der öffentlichen Meinungsbildung heraushalten, wenn sie sich nicht dazu verpflichten lassen, sich der neuen Charta der Menschrechte zu unterwerfen.
Das hieße aber für die katholische Kirche der Verzicht auf die Lehre. Das hieße der Verzicht auf die Verkündigung der Wahrheit, die die Gegner so sehr fürchten, wie an der Hysterie der letzten Wochen zu erkennen ist.
Es zeigt sich, daß wir mit der bloßen Kritik an allem Katholischem noch nicht am Ende angelangt sind. Es steht zu befürchten, daß sich im Namen eines aggressiven Atheismus eine Religionsverfolgung anbahnt.
Zunächst haben sich im Parlament die Christdemokraten nicht an dieser Entschließung beteiligt. Doch schon das Programm der Konservativen Fraktion im Europaparlament für die Wahlen im Juni weißt erhebliche Schwächen bezüglich der christlichen Prinzipien Leben, Ehe und Familie auf. Es ist nur eine Frage der Zeit, daß sich auch die „Christ“-demokraten auf die Seite der „Mitte“ stellen, die atheistisch, wenn nicht gnostisch ist, und so den neuen „Werten“ Europas das Wort redet.
Die Entschließung des Europarates aus dem Sommer 2007 weißt in diese Richtung. Hier wird den Nationen Europas empfohlen, dafür zu sorgen, daß sich in Zukunft die „Religionen“ aus der öffentlichen Meinungsbildung heraushalten, wenn sie sich nicht dazu verpflichten lassen, sich der neuen Charta der Menschrechte zu unterwerfen.
Das hieße aber für die katholische Kirche der Verzicht auf die Lehre. Das hieße der Verzicht auf die Verkündigung der Wahrheit, die die Gegner so sehr fürchten, wie an der Hysterie der letzten Wochen zu erkennen ist.
Mittwoch, 25. März 2009
Katholische Akademie kuscht vor Merkel
Ein trauriges Bild lieferten die etwa 400 Teilnehmer einer Veranstaltung der Katholischen Akademie Berlin, vor denen Kanzlerin Angela Merkel versuchte, durch ihre Papstkritik verlorenes Terrain wieder gut zu machen. Man bereitete ihr ein freudigen Empfang, wie Spiegel Online berichtet, und war von einem „großen Vortrag“ beeindruckt.
Man kann es ihr ja nicht übel nehmen, daß sie das Thema Papstkritik nicht ansprach, doch von den anwesenden Katholiken hätte man sich schon gewünscht, daß sie sich etwas mehr bewegen. Fragen wurden nur auf Drängen der Kanzlerin selbst zugelassen, kritisch war wohl keine.
Und das, obwohl ihre unkompetente und überzogene Kritik am Heiligen Vater allein schon gereicht hätte. Doch verteidigte sie auch ihren Entschluß, die embryonale Stammzellenforschung mit ausländischen Embryonen zuzulassen. Sie habe es sich nicht leicht gemacht, so Frau Merkel, im Anschluß an ihre Ausführung über die Wichtigkeit des christlichen Menschenblides.
Doch da liegt ja der Hund begraben bei den Christkonservativen. Sie berufen sich auf das christliche Menschenbild und scheren sich dann nicht darum. Dieses Bild besagt nämlich, zumindest für uns Katholiken, daß Leben mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle beginnt. Also ist ein Embryo, der für die Forschung geschlachtet wird, ein Leben – auch wenn er im Ausland gezeugt wurde.
Die beschämende Zurückhaltung, ja Unterwürfigkeit des Leiters der Akademie Joachim Hake und der anwesenden Gäste, macht deutlich, daß wir unsere Anstrengungen verdoppeln müssen.
Eine Partei, die das Töten von menschlichem Leben erlaubt, ist für Katholiken nicht mehr wählbar. Wir dürfen sie sogar gar nicht wählen.
Man kann es ihr ja nicht übel nehmen, daß sie das Thema Papstkritik nicht ansprach, doch von den anwesenden Katholiken hätte man sich schon gewünscht, daß sie sich etwas mehr bewegen. Fragen wurden nur auf Drängen der Kanzlerin selbst zugelassen, kritisch war wohl keine.
Und das, obwohl ihre unkompetente und überzogene Kritik am Heiligen Vater allein schon gereicht hätte. Doch verteidigte sie auch ihren Entschluß, die embryonale Stammzellenforschung mit ausländischen Embryonen zuzulassen. Sie habe es sich nicht leicht gemacht, so Frau Merkel, im Anschluß an ihre Ausführung über die Wichtigkeit des christlichen Menschenblides.
Doch da liegt ja der Hund begraben bei den Christkonservativen. Sie berufen sich auf das christliche Menschenbild und scheren sich dann nicht darum. Dieses Bild besagt nämlich, zumindest für uns Katholiken, daß Leben mit der Verschmelzung von Samen- und Eizelle beginnt. Also ist ein Embryo, der für die Forschung geschlachtet wird, ein Leben – auch wenn er im Ausland gezeugt wurde.
Die beschämende Zurückhaltung, ja Unterwürfigkeit des Leiters der Akademie Joachim Hake und der anwesenden Gäste, macht deutlich, daß wir unsere Anstrengungen verdoppeln müssen.
Eine Partei, die das Töten von menschlichem Leben erlaubt, ist für Katholiken nicht mehr wählbar. Wir dürfen sie sogar gar nicht wählen.
Montag, 23. März 2009
Kardinal von Riga über die Homoideologie
Ein lesenswertes Interview mit Kardinal Pujats, Erzbischof von Riga über das Wesen von Homosexualität und deren Auswirkungen.
http://fokusfatima.blogspot.com/2009/03/erzbischof-von-riga-homosexualtitat-ein.html
http://fokusfatima.blogspot.com/2009/03/erzbischof-von-riga-homosexualtitat-ein.html
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Großherzog von Luxemburg entscheidet für das Leben
Großherzog Henri von Luxemburg weigert sich, das vom Parlament beschlossene Euthanasiegesetz, genannt „Gesetz für ein würdiges Sterben“, zu unterzeichnen.
Das Parlament hatte vor einiger Zeit beschlossen, ein Gesetz für das Recht auf ein würdiges Sterben einzuführen. Jedes Gesetz bedarf aber der Unterschrift des Staatsoberhauptes, des Großherzogs. Diese hat er nun verweigert und zieht damit die Wut des Ministerpräsidenten Jean Claude Juncker auf sich, der jetzt beschlossen hat, die Verfassung derart zu ändern, daß vom Parlament beschlossene Gesetze nicht mehr von der Zustimmung des Staatsoberhauptes abhängen.
Diese Vorgehensweise liegt ganz und gar auf der Linie der lebensverachtenden Politik, die in der Europäischen Union immer mehr um sich greift. Und wenn eine verfassungsrechtliche Instanz dieser Politik im Wege steht, wird sie einfach aus dem Wege geräumt. Diesmal ist es der Großherzog von Luxemburg, Staatsoberhaupt unseres kleinen Nachbarlandes.
Doch der Großherzog konnte nicht anders entscheiden und dafür gebührt ihm Respekt.
Papst Benedikt XVI. hat einmal bemerkt, daß die Mehrheit nicht unbedingt auch die richtigen Entscheidungen fällt. Das ist im Fall von Luxemburg eindeutig der Fall. Der Großherzog stellt sich auf die Seite des von Gott geschenkten Lebens, das keiner außer Gott den Menschen nehmen kann. Er stellt sich damit auf die Seite der nicht verhandelbaren christlichen Prinzipien, zu denen neben der Ehe zwischen Mann und Frau und der Familie, die daraus entspringt, eben auch das Leben gehört, das beginnt mit der Befruchtung und endet mit dem natürlichen Tod.
Bitte unterstützen Sie den Großherzog in dieser schwierigen Zeit. Schreiben Sie ihm zum Beispiel eine Email ( service.presse@gdl.etat.lu )
Oder ermutigen Sie ihn mit einem Brief an diese Adresse:
SKH
Großherzog von Luxemburg
B.P. 331
L-2013 Luxembourg
Das Parlament hatte vor einiger Zeit beschlossen, ein Gesetz für das Recht auf ein würdiges Sterben einzuführen. Jedes Gesetz bedarf aber der Unterschrift des Staatsoberhauptes, des Großherzogs. Diese hat er nun verweigert und zieht damit die Wut des Ministerpräsidenten Jean Claude Juncker auf sich, der jetzt beschlossen hat, die Verfassung derart zu ändern, daß vom Parlament beschlossene Gesetze nicht mehr von der Zustimmung des Staatsoberhauptes abhängen.
Diese Vorgehensweise liegt ganz und gar auf der Linie der lebensverachtenden Politik, die in der Europäischen Union immer mehr um sich greift. Und wenn eine verfassungsrechtliche Instanz dieser Politik im Wege steht, wird sie einfach aus dem Wege geräumt. Diesmal ist es der Großherzog von Luxemburg, Staatsoberhaupt unseres kleinen Nachbarlandes.
Doch der Großherzog konnte nicht anders entscheiden und dafür gebührt ihm Respekt.
Papst Benedikt XVI. hat einmal bemerkt, daß die Mehrheit nicht unbedingt auch die richtigen Entscheidungen fällt. Das ist im Fall von Luxemburg eindeutig der Fall. Der Großherzog stellt sich auf die Seite des von Gott geschenkten Lebens, das keiner außer Gott den Menschen nehmen kann. Er stellt sich damit auf die Seite der nicht verhandelbaren christlichen Prinzipien, zu denen neben der Ehe zwischen Mann und Frau und der Familie, die daraus entspringt, eben auch das Leben gehört, das beginnt mit der Befruchtung und endet mit dem natürlichen Tod.
Bitte unterstützen Sie den Großherzog in dieser schwierigen Zeit. Schreiben Sie ihm zum Beispiel eine Email ( service.presse@gdl.etat.lu )
Oder ermutigen Sie ihn mit einem Brief an diese Adresse:
SKH
Großherzog von Luxemburg
B.P. 331
L-2013 Luxembourg
Dienstag, 4. November 2008
In Oxford gibt es dieses Jahr kein Weihnachten
Die Entscheidung des Stadtrates von Oxford (England), in diesem Jahr auf sämtliche Weihnachtsbeleuchtung und andere Hinweise auf das Fest der Geburt Unseres Herrn Jesus Christus zu verzichten aus Rücksicht auf andere Glaubensgruppen, hat große Verwunderung und Verärgerung ausgelöst. (Link) Selbst der Vorsitzende einer muslimischen Gruppierung reagierte verständnislos.
Diese Entscheidung ist ein weiterer Schritt hin auf den völligen Identitätsverlust, der sich heutzutage in Mitteleuropa vollzieht. Die christlichen Wurzeln, die diesen Kontinent über zwei Jahrtausende geprägt haben, werden geleugnet und preisgegeben.
Papst Benedikt XVI. sieht deswegen Strafen am Horizont heraufziehen, Strafen, die auch schon die Muttergottes in Fatima angekündigt hat für den Fall, daß die Nationen sich nicht bekehren.
In einer Ansprache vor der Bischofssynode sagte der Papst am 5. Oktober 2008:
„Was in diesem Abschnitt aus dem Evangelium beklagt wird, stellt unsere Art zu denken und zu handeln in Frage; es stellt vor allem eine Anfrage dar an die Völker, denen das Evangelium verkündet worden ist. Wenn wir die Geschichte betrachten, so werden wir nicht selten die Kälte und den Widerstand inkonsequenter Christen feststellen müssen. Infolgedessen mußte Gott, ohne jemals sein Heilsversprechen zurückzunehmen, oft auf Züchtigungen zurückgreifen. Unwillkürlich denkt man in diesem Zusammenhang an die erste Verkündigung des Evangeliums, aus der anfänglich blühende christliche Gemeinden hervorgingen, die dann verschwanden und heute nur in den Geschichtsbüchern Erwähnung finden. Könnte das nicht auch in unserem Zeitalter geschehen? Nationen, die einst reich an Glauben und Berufungen waren, verlieren mittlerweile unter dem Einfluß einer verderblichen und zerstörerischen modernen Kultur zunehmend ihre Identität. Es gibt Menschen, die beschlossen haben, daß »Gott tot ist«, und sich selbst zu »Gott« erklären und glauben, die einzigen Schöpfer ihres Schicksals und die Herren der Welt zu sein.“
Diese Entscheidung ist ein weiterer Schritt hin auf den völligen Identitätsverlust, der sich heutzutage in Mitteleuropa vollzieht. Die christlichen Wurzeln, die diesen Kontinent über zwei Jahrtausende geprägt haben, werden geleugnet und preisgegeben.
Papst Benedikt XVI. sieht deswegen Strafen am Horizont heraufziehen, Strafen, die auch schon die Muttergottes in Fatima angekündigt hat für den Fall, daß die Nationen sich nicht bekehren.
In einer Ansprache vor der Bischofssynode sagte der Papst am 5. Oktober 2008:
„Was in diesem Abschnitt aus dem Evangelium beklagt wird, stellt unsere Art zu denken und zu handeln in Frage; es stellt vor allem eine Anfrage dar an die Völker, denen das Evangelium verkündet worden ist. Wenn wir die Geschichte betrachten, so werden wir nicht selten die Kälte und den Widerstand inkonsequenter Christen feststellen müssen. Infolgedessen mußte Gott, ohne jemals sein Heilsversprechen zurückzunehmen, oft auf Züchtigungen zurückgreifen. Unwillkürlich denkt man in diesem Zusammenhang an die erste Verkündigung des Evangeliums, aus der anfänglich blühende christliche Gemeinden hervorgingen, die dann verschwanden und heute nur in den Geschichtsbüchern Erwähnung finden. Könnte das nicht auch in unserem Zeitalter geschehen? Nationen, die einst reich an Glauben und Berufungen waren, verlieren mittlerweile unter dem Einfluß einer verderblichen und zerstörerischen modernen Kultur zunehmend ihre Identität. Es gibt Menschen, die beschlossen haben, daß »Gott tot ist«, und sich selbst zu »Gott« erklären und glauben, die einzigen Schöpfer ihres Schicksals und die Herren der Welt zu sein.“
Abonnieren
Posts (Atom)